Leserunde zu „Memories To Do: Allies Liste“ von Linda Schipp

Auf lovelybooks.de ergab sich für mich wieder einmal die Möglichkeit an einer Leserunde teilzunehmen. Hier meine Buchrezension:

Klappentext: In ein Schwimmbad einbrechen, zu einem Candle-Light-Dinner ausgeführt werden, mich an meine Hochzeit erinnern … Eine seltene Form von Amnesie hat Allies Erinnerungen an die vergangenen 17 Jahre ausgelöscht. Im Herzen noch ein Teenager steht sie ahnungslos vor ihrem zweijährigen Sohn, einem Ehemann, den sie nicht liebt, siebenhundert unbekannten Facebook-Freunden und einem verdächtig dunklen Nebel, der sich über ihre Vergangenheit zieht. Im Leben der 34-jährigen Allie ist nichts mehr von dem übrig, was ihr als Teenager wichtig war – nicht einmal ihr Name. Um den Geheimnissen der geschwärzten siebzehn Jahre auf die Spur zu kommen, reist sie zurück in die amerikanische Kleinstadt, in der ihre Erinnerungen enden. An ihrer Seite der Mensch, der ihr am nächsten und nach jahrelanger Trennung am fernsten zugleich ist: Luis. Nur ein Freund, wirklich. Ihr bester Freund. Damals zumindest.
Meine Meinung: Man kann sich als nicht Betroffener gar nicht vorstellen, wie es ist, sein Gedächtnis zu verlieren. Obendrein noch mit den Gedanken einer 17-jährigen im Körper einer 34-jährigen zu stecken. Und dann als Mutter den eigenen Sohn zu vergessen, ist für mich, als frischgebackene Mama, nicht zu begreifen. Nachdem Gedächtnisverlust der letzten 17 Jahre beginnt Allie die Suche nach ihr selbst. Unterstützt wird sie dabei von ihrem Jugendfreund Luis. Dieser ist allerdings nicht ganz ehrlich zu Allie und lüftet erst auf den letzten Seiten des Buches das Geheimnis um „Die Sache“. Diese „Geheimniskrämerei“ macht das Buch enorm spannend und lässt einen mit Allie mitfiebern. Der fesselnde und flüssige Schreibstil der Autorin bewirkt, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Und ehe man sich versieht, ist auch schon die letzte Seite des Buches erreicht. Der Schluss hätte durchaus noch ein wenig ausgeschmückt werden können. Persönlich hätte ich mich über ein paar mehr Informationen zur weiteren Entwicklung von Allies Leben gefreut.

Mein Fazit: Eine tolle Geschichte, die einen zu Tränen rührt und zum Nachdenken anregt, welche Erinnerungen man selbst auf einer Liste verewigen möchte.

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