Rezension zu „Nacktgebiete“ von Andreas Geist

Durch den Verlag DIGITAL PUBLISHERS wurde mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Hier meine Rezension zu diesem Buch:

Klappentext: Wir hatten vorgestern zum letzten Mal Sex!“ Diese Äußerung hing wie eine giftige Seifenblase in der Luft und drohte durch mein Schweigen zu platzen und alles Leben im Umkreis von einem Kilometer zu vernichten, die Zimmerpflanzen eingeschlossen.

So kann es nicht weitergehen! Kurz entschlossen bucht Martina Gruber bei Gabi im Reisebüro einen Urlaub auf einem FKK-Campingplatz an der französischen Atlantikküste – ohne Wissen ihres Mannes Johannes, der komplett überrumpelt die Sache am liebsten abblasen würde. Dumm nur, dass Gabi stadtbekannterweise so verschwiegen ist wie eine Gießkanne wasserdicht. Es bleibt die Flucht nach vorne vor dem anstehenden Dorffest mit Tratschbörse, auf dem die Grubers mit ihrer Schmuddelbuchung mit tödlicher Sicherheit Thema Nummer eins sein werden.

Während Martina und Johannes anfängliche Schwierigkeiten überwinden, mit ihrer fünfjährigen Tochter die Vorzüge eines textilfreien Sommers am Meer genießen lernen und ihr sexarmes Eheleben mehr als nur reaktivieren, brauen sich über der Idylle dunkle Wolken zusammen: Claudia, die ausgesprochen prüde Mutter Martinas, die keine Ahnung hat, wo ihre Tochter und Enkelin die Ferien verbringen und ohnehin schon wenig von ihrem Schwiegersohn hält, kommt zu Besuch…

„Wer nackt ist, lernt die einzige Rolle zu spielen, die er wirklich beherrscht: Sich selbst.“

Meine Meinung: Der Autor bringt mit seinem Ich-Erzähler dem Leser, auf eine sehr humorvolle Art und Weise, den FFK-Urlaub wie auch den Naturismus näher. Dabei sind einige Aussprüche auch mal ein wenig derber und nicht ganz jugendfrei. Einzig die häufigen Abschweifungen in den Bereich der Philosophie, mit vielen Fachbegriffen, geben dem Buch ab und zu einen langweilen Touch. Der Eingangssatz des Autors: „Wer nackt ist, lernt die einzige Rolle zu spielen, die er wirklich beherrscht: Sich selbst.“ enthält sehr viel Wahrheit. Denn man kann sich als nackter Mensch nicht hinter seiner Kleidung oder Statussymbolen verstecken. Weiterhin vergleicht er daher im Buch auch öfters die Situationen mit Adam und Eva im Paradies. Das entspricht auch meiner Meinung. Gleichzeitig hat man das Gefühl, dass dieser Urlaub für die Figuren im Buch einen neuen Kick für die Beziehung gibt. Wahrscheinlich basiert diese Erkenntnis auf autobiografischen Erfahrungen des Autors…

Mein Fazit: Ein sehr humorvolles Buch, welches sich als Sommerlektüre super eignet.

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