Leserunde zu „Nelkenliebe“ von Anja Saskia Beyer

Und hier kommt noch eine Rezension zu einer Leserunde auf lovelybooks.de:

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Klappentext: Die Liebe ist eine Revolution: ein Umsturz des Lebens durch die Macht der Gefühle. Es ist der letzte Wunsch ihres Vaters und für Katharina ist klar: Sie wird ihn erfüllen, auch wenn sie dafür nach Portugal reisen muss. Ihre Aufgabe: die große Liebe ihres Vaters wiederzufinden, die ihn damals mitten in den portugiesischen Umtrieben der Siebzigerjahre in Lissabon ohne Erklärung verließ. Für Katharina ist es der Aufbruch in eine revolutionäre Vergangenheit. Die unruhigen Ereignisse der Nelkenrevolution und die unerfüllte Sehnsucht ihres Vaters bringen auch ihre eigene Gefühlswelt durcheinander: Es wird eine Suche, die ihr Herz nicht vor Turbulenzen verschont. Die geheimnisvolle Geschichte, die sie mit ihrem Vater verbindet, führt Katharina nach und nach vor Augen, für was es sich im Leben zu kämpfen lohnt und was wahre Liebe wirklich bedeutet.

Meine Meinung: Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig. Die Liebesgeschichte schichte, mit historischem Hintergrund über das Land Portugal, wird aus 2 Perspektiven erzählt: einmal aus den 70er Jahren während der Nelken-Revolution in Portugal und zum anderen aus der Gegenwart im Jahr 2018. Bei den Ausflügen in die Vergangenheit erhält der Leser eine Menge Information über die damalige Diktatur und die friedliche Nelken-Revolution in Portugal. Dabei kommen Figuren unterschiedlichen Alters zu Wort und erzählen ihre Sicht der damaligen Geschehnisse. In der Gegenwart steht eher das Liebesleben von Katharina im Vordergrund. Mit unzähligen Klischees über Frauen, vielen Wiederholungen und jeder Menge Kitsch machen diese Abschnitte einiges kaputt. Das übertriebene Happy-End wirkt unwirklich und fast schon absurd.

Mein Fazit: Nicht wirklich eine Liebesgeschichte für meinen Geschmack, aber sehr informativ aus historischer Sicht.

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Leserunde zu „LILITH – Eiskalter Engel“ von Astrid Korten

Diesmal hatte ich auf lovelybooks.de das große Glück einen packenden Thriller in einer Leserunde lesen zu dürfen. Hier dazu meine Rezension:

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Klappentext: Ein Geheimnis wird gelüftet, mit verheerenden Folgen … Das Leben von Anna und Max Gavaldo könnte so schön sein. Sie sind glücklich miteinander, bewohnen ein schönes Haus am Starnberger See und freuen sich auf ihr zweites Kind. Doch Anna wird bedroht und die 16-jährige Tochter Katharina hat das zweite Gesicht. Immer wieder führen ihre Visionen sie in die Vergangenheit und ins Reich der Toten – eine Faszination, der das junge Mädchen sich kaum entziehen kann. Und auch nicht dem Mann mit den dunklen Augen, dem sie in ihren Träumen immer wieder begegnet. Eines Tages taucht der mysteriöse Baan in Katharinas Leben auf. Sie verliebt sich sofort in ihn, doch sie ahnt nicht, dass damit das Böse seinen Einzug in ihr Leben und das ihrer Familie hält…

Ein atemberaubender Thriller über Wut und Rache, Wahn und Machtlosigkeit.

Meine Meinung: „LILITH – Eiskalter Engel“ ist der dritte spannungsgeladener Thriller um Anna Gavaldo. Es ist aber nicht zwingend notwendig, die anderen beiden Bücher zu kennen. Ich würde es aber jedem Thriller-Fan wärmsten empfehlen! Wie von Astrid Korten gewohnt, ist alles sehr detailliert beschrieben und gut recherchiert. Die Kapitel werden aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt und so erfährt man alles ganz genau. Vom Anfang bis zum Ende ist die Spannung im Buch deutlich zu spüren, und erst auf den letzten Seiten erfährt man die wahren Zusammenhänge. Alle eigenen Spekulationen werden davor immer wieder verworfen.

Mein Fazit: Ein fesselndes Buch zwischen Wahn und Wirklichkeit!

Leserunde zu „Unvergesslich“ von Heike Abidi

Diesmal hatte ich auf lovelybooks.de das große Glück ein Buch mit ganz viel Liebe in einer Leserunde lesen zu dürfen. Hier dazu meine Rezension:

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Klappentext: Herzklopfen, Schmetterlinge im Bauch und eine rosarote Brille auf der Nase – Glückwunsch, da hat es wohl jemanden erwischt! Verliebt waren wir wohl alle schon mal, aber ganz besonders im Gedächtnis ist den meisten von uns die erste große Liebe geblieben. So ein unbekanntes, schönes und aufregendes Gefühl, an das sich auch die AutorInnen dieses Buches gern erinnern. Sie präsentieren uns 28 Geschichten über die erste große Liebe, die es allesamt in sich haben. Egal ob ein liebestoller 10-Jähriger sich den Anfangsbuchstaben seiner Angebeteten auf den Arm tätowiert, ein junges Mädchen seine erste große Liebe in einem Popstar findet oder ein besorgter Vater mit allen Mitteln versucht, den ersten Freund seiner Tochter zu vergraulen – das Buch lässt keine Facette dieses schönsten aller schönen Gefühle aus und erzählt mal humorvoll, mal berührend von einem einmaligen Feuerwerk der Emotionen!

Meine Meinung: In 28 Kurzgeschichten, die alle von verschiedenen Autoren stammen, wird über die wahre bzw. die erste Liebe im Leben geschrieben. Dabei steht nicht nur die Liebe zwischen Mann und Frau im Vordergrund, sondern auch die Liebe zu Idolen, Gegenständen und dem eigenen Kind. Jede Geschichte ist für sich einzigartig. Mal gibt es ein Happy-End und mal scheitern die Beziehungen. Trotzdem berühren sie beim Lesen. In vielen Geschichten erkennt man auch sein eigenes Verhalten beim Verliebtsein wieder und muss unweigerlich schmunzeln.

Mein Fazit: Eine tolle Zusammenstellung von Geschichten über die Liebe!

Leserunde zu „Die Wahrheit zwischen Jetzt und Hier“ von Cara Mattea

Und hier kommt noch eine Rezension zu einer Leserunde auf lovelybooks.de:

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Klappentext: Leo sieht endlich wieder eine Zukunft vor sich: Er hat den Krebs besiegt, ist glücklich mit Emilia an seiner Seite und als junger Modedesigner erfolgreich. Doch eine weitere Hürde liegt noch vor ihm. Wenn er Emilia nicht verlieren will, muss er sich endlich mit den Schatten seiner Vergangenheit auseinandersetzen. Gemeinsam begeben sich die beiden auf die Reise nach Italien zu Leos Wurzeln und stoßen dabei auf die Wahrheit zwischen Jetzt und Hier…

Meine Meinung: Das zweite Buch der Autorin und gleichzeitig die Fortsetzung von „Das Leben zwischen Jetzt und Hier“ beginnt wieder mit einem packenden und düsteren Prolog, dessen wahren Hintergrund man erst im Laufe des Buches erfährt. Aus der wechselnden Perspektive von Emilia und Leonardo wird eine Geschichte mit vielen Hochs und Tiefs erzählt, die zum Lachen aber auch zum Weinen sind. Durch den Wechsel bekommt man zahlreiche Hintergrundinformationen und verliert dadurch nie den Überblick über die Ereignisse. Außerdem passieren eine Menge unerwarteter Ereignisse, die die Spannung im Buch immer aufrechterhalten. Das offene Ende lässt auf einen 3. Teil hoffen.

Mein Fazit: Eine Liebesgeschichte, die trauriger und zugleich humorvoller nicht sein kann.

Leserunde zu „Der gefährlichste Ort der Welt“ von Lindsey Lee Johnson

Ich möchte euch ein Jugendbuch, welches ich bei einer Leserunde auf lovelybooks.de lesen durfte, vorstellen.

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Klappentext: Willkommen in Mill Valley! Willkommen am gefährlichsten Ort der Welt! Als Tristan Bloch eines Morgens auf sein Fahrrad steigt und losradelt, auf die Golden Gate Bridge zu, den heißen, schweißnassen Kopf gesenkt, da ahnen wir schon, dass ihn der Verrat seiner Angebeteten, Calista, vernichtet hat. Sein Liebesbrief wurde auf Facebook gepostet, und das war ihre Schuld. Fünf Jahre später: Kurz nach dem dramatischen Ende einer Abschlussparty betrachtet Calista, Tristans erste und letzte große Liebe, in dem Versuch, die Ereignisse zu begreifen, ein altes Klassenfoto – Tristan, lachend, in seinen unmöglichen grellgelben Trainingshosen, der sanfte Dave Chu, der durchtriebene Ryan Harbinger, Baseball-Captain und Schwarm aller Mädchen, Abigail Cress, damals noch Calistas beste Freundin, die später mit einem Lehrer anbandelte, und all die anderen, die mit dem Leben und der Liebe gespielt hatten. Ihre fröhlichen Gesichter täuschen. »Sie taten, was sie konnten, um zu überleben.« Für einen von ihnen war Mill Valley, das verträumte reiche Städtchen über der Bucht von San Francisco, ein vermeintliches Paradies, zur Hölle geworden. Und sie, die zurückblieben, waren vom Leben gezeichnet, noch bevor es richtig begonnen hatte. Lindsey Lee Johnson leuchtet »den gefährlichsten Ort der Welt« aus den verschiedenen Perspektiven ihrer Figuren aus und entlarvt den amerikanischen Traum als die Illusion einer Gesellschaft, die ihrer inneren Leere zu entkommen sucht.

Meine Meinung: Sehr authentisch beschreibt die Autorin in diesem Buch das Leben von Teenagern auf einer amerikanischen Highschool mit allen typischen Klischees. Dabei kommt schnell das Thema Cyber-Mobbing, das alltägliche Mobbing und dessen oftmals katastrophalen Auswirkungen auf. Auch der exzessive Genuss von Alkohol und Drogen wird thematisiert. Für die Jugendlichen im Buch scheint der Konsum ganz normal zu sein. Doch keiner denkt an die Auswirkungen, die das öffentliche Dokumentieren von Partys oder anderen Aktivitäten unter Einfluss von Betäubungsmitteln im Internet hat. Schnell wird dabei jemand zum Opfer von Spott und Hohn.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und gut verständlich. Über einen Zeitraum von 5 Jahren erzählt jedes Kapitel das Geschehen aus der Sicht eines Schülers. So erfährt man nach und nach welche Probleme beim Erwachsenwerden auftreten und was die Jugendlichen beschäftigt. Freundschaften werden geschlossen und schnell wieder beendet. Ein typisches Phänomen in der heutigen Gesellschaft.

Mein Fazit: Ein Jugendbuch, das aufzeigt, wie gefährlich die sozialen Medien in der heutigen Zeit sein können.

Leserunde zu „Die kleine Hummel Bommel und die Liebe“ von Britta Sabbag

Ich möchte euch ein Kinderbuch, welches ich bei einer Leserunde auf lovelybooks.de lesen durfte, vorstellen.

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Klappentext: Liebe ist Liebe! In ihrem neuesten Abenteuer macht sich die kleine Hummel Bommel auf die Suche nach der Liebe. Keine leichte Aufgabe, wie sich herausstellt, denn die Liebe ist so vielseitig und kann sich ebenso unterschiedlich zeigen. Doch am Ende weiß; die kleine Hummel: Liebe ist wie ein Sonnenstrahl, man kann ihn zwar nicht sehen, aber er wärmt einen dennoch. Mit neuem Lied, gesungen von Maite Kelly.

Meine Meinung: In diesem Buch werden kindgerecht die unterschiedlichen Arten von Liebe erklärt. Dabei reist die kleine Hummel Bommel durch die ganze Insektenwelt und fragt jeden nach seinem Empfinden von Liebe. Auf den sehr schön gestalteten Seiten mit Illustrationen von Joëlle Tourlonias, lernen die kleinen Leser so auch die unterschiedliche Tierarten kennen. Der Text ist gut verständlich und groß geschrieben. Dadurch eignet sich das Buch auch für Leseanfänger.

Mein Fazit: Ein tolles Bilderbuch mit wertvollem Inhalt!

Leserunde zu „Emily, die kleine Springmaus“ von Finchen Star

Ich möchte euch ein Kinderbuch, welches ich bei einer Leserunde auf lovelybooks.de lesen durfte, vorstellen.

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Klappentext: Hallo, mein Name ist Emily Dreikäsehoch! Ich bin das jüngste Mäusemitglied in meiner Familie. Alle meine Angehörigen lieben mich sehr und sind um mein Wohlergehen bemüht. Ich liebe es, von morgens bis abends zu springen und herumzutollen, aber noch viel lieber mag ich es, wenn meine Oma eine spannende Geschichte erzählt. Neugierig geworden? Dann lass dich doch einfach in die farbenreiche Welt der kleinen quirligen Mäuse entführen und lausche der tollen Geschichte von Oma-Maus. Viel Spaß!

Meine Meinung: Die quirlige kleine Springmaus Emily schließt man sofort in sein Herz. In einer modernen Kindersprache wird den Kindern die Botschaft „Kämpfe für deine Träume“ näher gebracht. Die in Pastellfarben gehaltenen Illustrationen passen super zu den Ereignissen auf der jeweiligen Seite und wirken nicht zu überladen. Eine Besonderheit ist die Zweisprachigkeit. Unter dem deutschen Text findet man direkt die englische Übersetzung. Am Ende des Buches befindet sich eine Übersicht mit Vokabeln, mit der man mit den Kindern spielerisch einige englische Wörter beibringen kann.

Mein Fazit: Eine tolles Buch zum Vorlesen und sehr gut geeignet für Kinder, die zweisprachig aufwachsen.

Leserunde zu „Schwimmen macht Spaß: Schatzsuche im Schwimmbad“ von Veronika Aretz

Und hier kommt noch eine Rezension zu einer Leserunde auf lovelybooks.de:

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Klappentext: Zu ihrem siebten Geburtstag wird Jana von ihrer Familie mit einem Ausflug ins Spaßbad und einem goldenen Schlüssel überrascht. Irgendwo im Spaßbad ist eine Truhe versteckt, die Jana nur mit diesen Schlüssel öffnen kann. Zusammen macht sich die Familie auf die Suche. Dazu müssen Vulkan- und Wasserrutsche genommen und auch Wildwasserbahn und das Wellenbad durchforstet werden. Eine aufregende Suche beginnt … Einige Baderegeln sind in dieser Geschichte versteckt. Schau mal, ob du sie finden kannst! Mit Extra-Seiten: Weitere Baderegeln, angelehnt an die der DLRG- und Wasserwacht, außerdem Tipps und Spiele zum Schwimmen!

Meine Meinung: „Schatzsuche im Spaßbad“ ist das 3. Buch der „Schwimmen macht Spaß“-Reihe von Veronika Aretz. Auf spielerische Art werden Kindern die Baderegeln und das sichere Verhalten in einem Spaßbad näher gebracht. Gleichzeitig können die Kinder beim Vorlesen oder auch beim selber Lesen versuchen, die Baderegeln aus der Geschichte herauszuhören bzw. herauszulesen. Durch die bunten und kindgerechten Illustrationen wird die ganze Geschichte wunderbar dargestellt. Am Ende des Buches werden noch einmal alle Baderegeln kindgerecht aufgelistet

Mein Fazit: Eine klare Leseempfehlung für Kinder, die gerade ihr Seepferdchen absolvieren oder etwas dazulernen wollen!

 

Leserunde zu „Verrat“ von Jessica Schulte am Hülse

Und hier kommt noch eine Rezension zu einer Leserunde auf lovelybooks.de:

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Klappentext: Was, wenn deine größte Hoffnung zu deinem größten Albtraum wird? Jessica Schulte am Hülse beschreibt in sieben Erzählungen das große und das kleine Drama der Liebe. Gemein ist den Erzählungen ein Verrat, der die Liebe zwischen zwei Menschen oder das Verhältnis zwischen zwei Menschen beschädigt, belastet, zerstört. Am Ende jeder Geschichte stehen die Menschen traumatisiert oder auch befreit vor den Scherben dessen, was einmal Vertrauen, Geborgenheit, Freude und tiefe Liebe war. Mal kommt die Unwahrheit auf leisen Sohlen, mal brutal und unfair mit großen Schritten, mal finden die Verratenen einen Weg aus dem Drama, mal zerbrechen sie an der Heftigkeit des Erlebens und können sich nur durch radikale Schnitte aus dem Tumult und der Verstrickung befreien. Verrat. Sieben Verbrechen an der Liebe – das sind sieben Geschichten, die uns teilhaben lassen an den Verletzungen, die sich Menschen willentlich oder unwillentlich antun im Namen der Liebe. Packend, traurig, bestürzend und von großer psychologischer Intensität.

Meine Meinung: In diesem Buch sind 7 Geschichten über die Liebe und ihre Grausamkeiten niedergeschrieben. Alle Geschichten haben einen wahren Hintergrund, den die Autorin in Interviews mit allen Beteiligen ausführlich recherchiert hat. Dieses Wissen lässt einen manchmal selbst erschaudern, weil man schlecht begreift, welcher Verrat in Beziehungen geschieht. Meist ist der äußere Schein tadellos und erst im versteckten Kämmerlein wird der Partner psychisch oder auch körperlich gequält. Der Schreibstil der Autorin ist anfangs sehr gewöhnungsbedürftig. Oft wird sprunghaft von der Vergangenheits- in die Gegenwartsform gewechselt. Nichtsdestotrotz sind alle Geschichten sehr facettenreich und fesselnd.

Mein Fazit: Tolle Kurzgeschichten von denen man aber kein Happy-End erwarten darf.

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