Leserunde zu „Römermaske“ von Simone Dorra

Und hier kommt noch eine Rezension zu einem spannenden Krimi, den ich in einer Leserunde auf lovelybooks.de lesen durfte:

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Klappentext: Als Kommissar Malte Jacobsen das römische Ostkastell in Welzheim besichtigt, stolpert er geradewegs in seinen nächsten Mordfall: Im Kastellbrunnen wurde eine Leiche vergraben. Jacobsen und seine Kollegin bekommen es mit zwei Römervereinen zu tun, die sich nicht grün sind, und mit einem Sensationsfund, einer römischen Helmmaske. Es stellt sich heraus, dass der Tote der Experte war, der die Echtheit des Fundes bestätigt hatte…

Meine Meinung: Dieses Buch ist der 2. Band der Reihe um den Kommissar Malte Jacobsen. Beide Bücher sind jedoch in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden. Da es sich um einen schwäbischen Regionalkrimi handelt, hat man als Norddeutsche ab und zu seine Probleme mit dem örtlichem Akzent, aber nach den ersten Seiten im Buch gewöhnt man sich daran und versteht zum Ende hin fast alles perfekt. Der Autorin ist es wunderbar gelungen, bis zur letzten Seite die Spannung aufrechtzuerhalten. Mittendrin denkt man als Leser des Öfteren, dass der Mörder endlich gefunden wurde. Aber dann wendet sich das Blatt und man steht wieder völlig am Anfang. Man erfährt wirklich erst ganz am Schluss, wer der Mörder ist und denjenigen hätte man nie gedacht! Und ganz nebenbei erhält man viele, sehr interessante Informationen über die Römer und deren Schmiedekunst. Alles ist aber so verpackt, dass es nicht langweilig wirkt.

Mein Fazit: Ein sehr schöner und spannender Krimi. Ich hoffe, dass Kommissar Malte Jacobsen noch weitere Fälle klären wird.

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Leserunde zu „Du und ich und das Meer“ von Sandy Taylor *Werbung*

Und hier kommt noch eine Rezension zu einer Leserunde auf lovelybooks.de:

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Klappentext: Brighton 1954: Mary und ich sind 8 Jahre alt. Nichts kann uns auseinanderbringen. Dank einer Tüte Süßigkeiten haben wir uns kennengelernt – und gemeinsam sind wir unbesiegbar.
Brighton 1963: Mit 17 teilen Mary und ich alles miteinander: Höhen und Tiefen, Familiendramen, Hoffnungen und Träume. Wir arbeiten im selben Kaufhaus, tanzen in unserer Freizeit auf dem Palace Pier und haben uns in zwei miteinander befreundete Männer verliebt. Umso weniger kann ich es fassen, dass Mary mich nun so betrügen konnte – und dass sie mir auf die schmerzhafteste Weise die zwei Menschen genommen hat, die ich am meisten auf der Welt liebe…

Meine Meinung: Zusammen mit Mary und Dottie wird man in die aufregende Zeit der 60er-Jahre entführt. Dabei wird aus der Sicht von Dottie der Beginn und auch der Kampf um den Erhalt einer wunderbaren Freundschaft erzählt. Am Ende fast jeden Kapitels wird durch einen kleinen Tagebucheintrag von Mary ihre Sicht auf das Geschehen ergänzt. Dabei ist alles sehr emotional. Der flüssige und sehr gefühlvolle Schreibstil lässt einen das Buch kaum aus der Hand legen, obgleich zu Beginn weniger Spannung aufkommt. Das macht das Buch jedoch nicht langweilig. Das offene Ende lässt viel Raum für Spekulationen und macht neugierig auf eine Fortsetzung. Diese gibt es auch schon, allerdings bisher nur auf Englisch erschienen.

Mein Fazit: Eine tolle Geschichte über eine besondere Freundschaft, die alle Höhen und Tiefen übersteht.

Leserunde zu „Dunkles Arles“ von Cay Rademacher *Werbung*

Und hier kommt noch eine Rezension zu einer Leserunde auf lovelybooks.de:

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Klappentext: November in der Provence: Capitaine Roger Blanc und die Untersuchungsrichterin Aveline Vialaron-Allègre verabreden sich zu einem heimlichen Wochenende in Arles. Treffpunkt des Liebespaares ist das römische Amphitheater. Doch dann wird Aveline zufällig Zeugin eines extrem kaltblütigen Mordes. Sie selbst kommt nur knapp mit dem Leben davon – aber der unbekannte Täter raubt ihr eine Tasche mit wichtigen Unterlagen, die sie ihrem Ehemann, dem mächtigen Staatssekretär, um jeden Preis in Paris präsentieren muss. Blanc und Aveline haben nur zwei Tage, um den Mörder zu finden und sich die Dokumente zurückzuholen. Allerdings darf ja niemand wissen, dass sie in Arles sind. In den düsteren Gassen entspinnt sich ein Duell auf Leben und Tod: Sie jagen den Unbekannten – und der Unbekannte jagt sie. Dabei hat er mächtige Helfer. Nach und nach finden Blanc und Aveline heraus, dass der Tote im Amphitheater nicht das erste Opfer einer mysteriösen Gruppe ist, zu der sogar Politiker und Polizisten gehören. Als dann auch noch sein Kollege Marius Tonon, den Blanc in einer Klinik glaubte, bei diesen Verschwörern auftaucht, weiß er endgültig nicht mehr, wer sein Freund ist – und wer sein Feind…

Meine Meinung: Dieses Buch ist bereits der 5 Band der „Capitaine Roger Blanc“-Reihe des Autors. Alle Bände sind jedoch eigenständige Fälle und können unabhängig voneinander gelesen werden. Es werden zwar immer mal Hinweise auf zurückliegende Fälle erwähnt, allerdings verraten diese nicht zu viel. Mit einem flüssigen Schreibstil beschreibt der Autor eine manchmal schon ziemlich hektische Verfolgungsjagd durch das französische Arles. Dabei werden die Straßen, Cafés und Sehenswürdigkeiten sehr detailliert und bildlich beschrieben. Als sehr hilfreich für den Überblick über die ganzen verwendeten Straßennamen und auch Sehenswürdigkeiten von Arles finde ich die aufklappbare Karte der Stadt im Umschlag des Buches. So kann man immer wieder während des Lesens die Fluchtwege der Hauptcharaktere nachvollziehen. Auch die Auflistung aller Personen des Buches auf den letzten Seiten ist sehr nützlich. Die Spannung bleibt, durch diese vielen Aktionen, die zeitlich sehr schnell ablaufen und kaum Luft zum Durchatmen lassen, ein wenig auf der Strecke.

Mein Fazit: Alles in allem ein durchaus lesenswerter Krimi, der einen besonders jetzt in der Urlaubszeit in die französische Provence entführt.

Leserunde zu „Gleis der Vergeltung“ von Astrid Korten *Werbung*

Und schon wieder hatte ich auf lovelybooks.de das große Glück einen packenden Thriller in einer Leserunde lesen zu dürfen. Hier dazu meine Rezension:

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Klappentext: Lynn-Elisabeth von Raaben erlebt den dunkelsten Tag ihres Lebens, der ihr schönster hätte werden sollen. Benedikt, ihr Verlobter, verunglückt tödlich auf dem Weg zu seiner Braut.

Sieben Jahre später erhält Lynn den Anruf einer Frau, der sie völlig aus der Bahn wirft und der Benedikts Unfalltod in ein anderes Licht rückt. Sie trifft eine folgenschwere Entscheidung. Als wenig später ein Mord geschieht, stürzt Lynn in den Abgrund ihrer eigenen Vergangenheit …

Ein erschütternder Psychothriller um Opfer und Täter, um Recht und Unrecht, um Irreführung und Rache. Gleis der Vergeltung handelt von Gleichgültigkeit, Verstörung, Wut und tiefem Hass.

Meine Meinung: Ich habe schon viele Bücher der Autorin gelesen, aber mit diesem Thriller hat sie sich mal wieder selbst übertroffen! Wie von Astrid Korten gewohnt, ist alles sehr detailliert beschrieben und gut recherchiert. Dabei behandelt sie in diesem Buch ein sehr brisantes und ihr auch wichtiges Thema. Hierbei handelt es sich um ein grausames Verbrechen, das gerne totgeschwiegen wird. Das Buch ist in 3 Teile gegliedert und jeder der Abschnitte wird von einer Person und aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, so dass man alles ganz genau erfährt. Vom Anfang bis zum Ende ist die Spannung deutlich zu spüren, und erst auf den letzten Seiten erfährt man die wahren Zusammenhänge. Alle eigenen Spekulationen werden davor immer wieder verworfen. Am Ende kann man kaum glauben, dass der Thriller auf einer wahren Begebenheit beruht, denn die Geschichte scheint zu grausam um wahr zu sein. Auch das Cover des Buches passt wunderbar zu seiner Geschichte.

Mein Fazit: Ein fesselndes Buch, das ich Thriller-Fans nur empfehlen kann. Man sollte jedoch nicht zu zartbesaitet sein!

Leserunde zu „Tod und tiefer Fall“ von Elias Haller *Werbung*

Und schon wieder hatte ich auf lovelybooks.de das große Glück einen packenden Thriller in einer Leserunde lesen zu dürfen. Hier dazu meine Rezension:

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Klappentext: Kann ein Kommissar zum Monster werden? Und was tut ein Mann, dem alles genommen wurde? Seine Tochter ist tot, seine Frau verschwunden. Kriminalhauptkommissar Erik Donner ist nicht nur seelisch gebrochen, sondern nach einem Dachsturz auch körperlich entstellt. Den ehemals besten Ermittler der Mordkommission hat man an den Schreibtisch verbannt, beruflich bedeutet das sein Ende. Doch dann erhält er eine Nachricht von seinem toten Partner – von dem Mann, der für den Verlust von Donners Familie verantwortlich ist. Eine gnadenlose Jagd beginnt, bei der ein Verbrechen aus der Vergangenheit tödliche Folgen hat.

Meine Meinung: Der erste Teil der „Erik Donner“-Serie erschien bereits 2015 und wurde jetzt noch einmal mit neuem Cover veröffentlicht. Der lockere und flüssige Schreibstil lässt einen förmlich durch das Buch fliegen. Die kurzen Kapitel verleiten beim Lesen außerdem direkt dazu, einfach immer weiter bis zum Schluss zu lesen. In den einzelnen Kapiteln wird immer mal wieder in die Vergangenheit gesprungen, sodass man als Leser eine Menge über die familiären Hintergründe des Ermittlers erfährt. Er ist nämlich nicht wie andere Charaktere ein Schönling, um den sich die Frauen nur so reißen, sondern wirklich eine Art „Monster“. Ein Sturz vom Dach hat sein Gesicht total entstellt und ihn zu einem kompletten Außenseiter gemacht. Bis zum Schluss des Buches bleibt die Spannung aufrecht und erst am Ende erfährt man den wahren Täter und die Beweggründe zu den bestialischen Morden, welche sehr detailliert beschrieben sind.

Mein Fazit: Ein packender Thriller und ein gelungener Auftakt in eine Serie! Zum Glück gibt es schon 5 weitere Teile.

Leserunde zu „Auf zerbrochenem Glas“ von Alexander Hartung *Werbung*

Diesmal hatte ich auf lovelybooks.de das große Glück einen packenden Thriller in einer Leserunde lesen zu dürfen. Hier dazu meine Rezension:

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Klappentext: Nach einem anfänglich steilen Aufstieg in der Kripo liest sich die Personalakte von Nik Pohl aktuell wie der Alptraum eines jeden Vorgesetzen: Ungehorsam, Verstoß gegen interne Sicherheitsrichtlinien und sogar körperliche Gewalt gegenüber anderen Staatsbeamten. Ausgerechnet er wird von einem Fremden erpresst, sich dem Fall einer verschwundenen Frau anzunehmen, der eigentlich schon abgeschlossen bei den Akten liegt. Zunächst entdeckt Nik keine Ungereimtheiten, doch als er tiefer in seine privaten Ermittlungen einsteigt, wird er in eine brutale Falle gelockt, aus der er sich erst im letzten Moment befreien kann. Kaum genesen, wird Nik vom Dienst suspendiert. Es verdichten sich die Anzeichen, dass die Wiederaufnahme des Falls mit allen Mitteln verhindert werden soll. Nik ermittelt weiter, doch mit jeder Spur begibt er sich in größere Gefahr, denn die gesuchte Frau ist nicht die einzige Vermisste…
Meine Meinung: Dieses Buch ist der Auftakt einer neuen Thriller-Serie des Autors. Allein der Prolog erhöht die Spannung direkt auf den ersten Seiten. Auch die darauf folgenden Kapitel sind voll gepackt mit Spannung bis zum Schluss. Dies und der flüssige Schreibstil des Autors lassen einen das Buch kaum aus der Hand legen. Dabei ermittelt der Kripobeamte eher unkonventionell und hält sich auch nicht immer an das Gesetz. Dadurch eckt er überall an und kommt ein wenig unsympathisch rüber. Hinter dem harten Kern scheint aber ein netter Kerl zu stecken. Besonders das Ende des Buches lässt viel Raum für Spekulationen, was ihm in der Vergangenheit widerfahren ist, um so zu werden. Das macht natürlich auch neugierig auf den nächsten Teil der Serie.

Mein Fazit: Ein sehr packender Thriller für den ich eine klare Leseempfehlung gebe!

Leserunde zu „ZwischenLand“ von Kathrin Wildenberger *Werbung*

Auf lovelybooks.de hatte ich die Möglichkeit, die Fortsetzung eines Buches, welches ich im letzte Jahr schon lesen dufte, in einer Leserunde zu lesen. Hier kommt dazu meine Rezension:

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Klappentext: Als Montagsdemonstrantin der ersten Stunde fällt es der 19jährigen Ania schwer, ihren Traum von einer anderen DDR aufzugeben. In einer Wohngemeinschaft in Leipzig-Connewitz lebt sie mit Sascha, dem russischen Maler, und Alex, dem Westberliner Journalisten, ihren Traum von einer offenen Beziehung. Doch sie kann ihre große Liebe Bernd nicht vergessen. Auch Anias Schwester Brit und ihre Freundin Suse finden in dem verfallenen und besetzten Haus im Leipziger Montmartre ein neues Zuhause. Aber ihre Gemeinschaft ist fragiler, als sie glauben: Überfälle von Neonazis und das Doppelleben eines Mitbewohners bedrohen das friedliche Zusammenleben.
Ankommen? Wenn ja, wo? Gehen? Wenn ja, wohin? Alles ist offen. So vieles scheint möglich. Verheißung, Chaos, Last: Was ist Freiheit eigentlich?

Meine Meinung: Mit diesem Buch setzt die Autorin nach „Montagsnächte“ die Geschichte um Ania, Brit und Suse fort. In jedem Kapitel kommt eine der Frauen zu Wort und beschreibt ihre Erlebnisse kurz nach der Wende. Damit der Leser nicht den Überblick verliert, ist jedes Kapitel mit dem Namen der aktuellen Erzählerin überschrieben. Der Titel des Buches passt wunderbar, denn so gesehen stehen alle in dieser Zeit zwischen zwei Ländern und müssen erst mal mit der neuen Situation und auch den neuen Möglichkeiten zurechtkommen. Dabei geht es um Träume, Zukunftsängste aber auch um neue Freiheiten, die ausgetestet werden müssen. Alles wird von der Autorin genau beschrieben, so dass man mit den jungen Frauen mitfühlen kann.
Mein Fazit: Eine faszinierende Geschichte mit viel geschichtlichem Hintergrund. Menschen, die die Zeit hautnah miterlebt haben, werden sicherlich sehr viele Dinge aus dem eigenen Leben wiedererkennen.

Leserunde zu „Träume bleiben ohne Reue“ von Victoria Suffrage *Werbung*

Und hier kommt noch eine Rezension zu einer Leserunde auf lovelybooks.de:

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Klappentext: Edda, schnodderige Ex-Puffmutter, lebt im Altenheim und pflegt ihr Image als Scheusal. Darin wird sie bestärkt, als sie die tödliche Diagnose ALS erhält. Innerlich beginnt Edda sofort, ihren Abgang zu planen. Wilma, Eddas neue Mitbewohnerin, begegnet deren Gehässigkeit mit Herzlichkeit. Nach Anfangsschwierigkeiten erklärt sich Wilma sogar bereit, Edda bei ihrem Abgang mithilfe der „Beklopptengang“ zu unterstützen. Der Altenpflegeschüler Vincent nennt sie »mon général«, wühlt unerlaubt in Schränken, die Schülerin Laura hat auf nichts Bock und schleudert das Jesuskind an die Wand. Und was wollen der Herrgott in Eddas Badezimmer und der schwarze Vogel auf dem Fensterbrett?

Meine Meinung: Die Hauptdarstellerin blickt, „gefangen“ im Altersheim nach der Diagnose einer unheilbaren und tödlichen Krankheit, auf ihr doch sehr bewegtes Leben zurück und plant gleichzeitig ihren Abgang. Dabei strotzen die Erzählungen vor Humor, der an vielen Stellen sehr schwarz ist und daher bei vielen Mitbewohnern aneckt. Das ist ihr aber egal, da sie eher ihre Ruhe haben möchte. Sogar Gott, der ihr des Öfteren erscheint, geht ihr gewaltig auf den Keks. Trotzdem fehlt es dem Buch nicht an Ernsthaftigkeit. Schließlich wird auch nebenbei die Pflegesituation in Deutschland und der Wunsch nach dem selbstgewählten Tod thematisiert. Das regt einem beim Lesen zum Nachdenken an. Schließlich wird man selbst mal alt oder hat möglicherweise ältere Menschen in der Familie, die pflegebedürftig sind.

Mein Fazit: Ein tolles Buch, das zum Nachdenken anregt und sehr gut unterhält!

Rezension zu „Madame le Commissaire und die tote Nonne“ von Pierre Martin *Werbung*

Und hier kommt noch eine Rezension zu einer Leserunde auf lovelybooks.de:

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Klappentext: Vom Rand einer steil abfallenden Klippe, wo man sonst unter hohen Aleppo-Kiefern wunderbar den Sonnenuntergang genießen könnte, bietet sich Isabelle Bonnet ein alles andere als idyllischer Anblick: Unten am Strand liegt eine Frau, unverkennbar in Ordenstracht gewandet. Schnell bestätigt sich, was zu befürchten war: Die Nonne lebt nicht mehr. Offenbar hatte sie bei der Suche nach seltenen Heilpflanzen den Halt verloren und war zu Tode gestürzt. So jedenfalls die (vorschnelle) Schlussfolgerung der Polizei. Madame le Commissaire jedoch misstraut der ersten Schlussfolgerung ihrer Kollegen – und behält recht. Sie nimmt ihre Ermittlungen in dem einsam, aber malerisch gelegenen Monastère im Massif des Maures auf und hat bald mehr als einen Verdächtigen. Doch wer würde wirklich so weit gehen, eine Nonne zu ermorden?

Meine Meinung: Dieses Buch ist der fünfte Teil der „Madame le Commissaire“-Reihe des Autors, der für diese Buchreihe ein Pseudonym benutzt. Jedes Buch der Reihe ist jedoch in sich abgeschlossen und kann unabhängig voneinander gelesen werden. Da die Provence und ihre Schönheit ausführlich und sehr detailliert beschrieben werden, fühlt man sich beim Lesen selbst wie im Urlaub. Dabei tun die häufig eingestreuten französischen Wörter ihr Übriges. Hinzu kommt der witzige und flüssige Schreibstil der Autorin. Immer wieder tun sich neue Ermittlungsergebnisse auf, die dann aber entweder ins Leere laufen oder in eine ganz andere Richtung gehen. Gemischt mit den unkonventionellen Ermittlungen der „Madame le Commissaire“ ist das Buch bis zur letzten Seite sehr spannend.

Mein Fazit: Eine klare Leseempfehlung für Krimi-Liebhaber! Das Buch hat mich auf jeden Fall neugierig auf die vorherigen Bände gemacht, so dass ich diese auch noch lesen werde.

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